Geschichte
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Der Urvater aller Kunststoffe" Ein Stück unserer Geschichte Die kulturelle Entwicklung der letzten Jahrtausende zeigt den allmählichen Übergong bei der Verwendung naturgegebener Roh- und Werkstoffe hin zu solchen, die erst durch menschliche Arbeit und Kunst geschaffen wurden. Seitdem on Stelle alchemistischen Zaubers die wissenschaftliche Chemie die neue Richtung wies, sind zahlreiche neue Stoffe entstanden. Zwischen 1905 und 1908 entwickelte der belgische Chemiker Leo Hendrik Bakeland (1863 -1944) in Yonkers, USA, den ersten rein systhetischen Plastik- stoff der Chemiegeschichte, das nach ihm benannte Bakelit, indem er Phenol und Formaldehyd zu einem Polyme (“Riesenmolekül”) zusammenfügte. Das Bakelit un die Gruppe der übrigen Phenol/Kresol-Formaldehyd-Harze wurden schnell zu einem der weit verbreitesten Kunststoffe. Bakelit ist leichter als olle Metalle, so leicht wie Holz oder Horn, erstaunlich hort, beständig gegenüber Wärme und Elektrizität. Sehr schnell entstanden viele Kunststoff-Presswerke, die mit der Massenfertigung von Gegenständen vielseitigsten Art begonnen und dadurch die Gegenstände für den Menschen erschwinglich mochten. Abgelöst als Grundmaterial für Gebrauchsgegenstände wurde Bakelit durch die flexiblen PVC Kunststoffe Mitte der fünfziger Jahre. Diese Entwicklung wurde auch dadurch gefördert, dass aus Bakelit gefertigte Gegenstände in Verbindung mit Lebensmitteln wegen des Formaldehydanteils verboten wurden. Bakelit findet heute nur noch Anwendung als Material für Verteilerfinger bei Motoren und Bügeleisengriffe. |